Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Allgemeines

Diese Bedingungen betreffen alle Transaktionen, Verträge und Angebote, wie die Dienstleistungen und den Verkauf von Produkten, die zwischen dem Nagelstudio Pretty Nails - Melanie Frank (nachfolgend „Dienstleister“ genannt) und dem Kunden zustande kommen bzw. geschlossen werden. Ausnahmen von Transaktionen, die nicht unter die allgemeinen Geschäftsbedingungen fallen, bedürfen der Mitteilung in schriftlicher Form. Für Kundin und Kunde wird nachfolgend die einheitliche Bezeichnung „der Kunde“ verwendet.

 

2. Dienstleistung

Durch Beauftragung durch den Kunden entsteht ein Dienstleistungsvertrag auf der Grundlage dieser AGB sowie der aktuell gültigen Preisliste. Richtungweisend für alle Arbeiten sind die gültigen Bestimmungen und Gesetze der BRD.

 

3. Terminvereinbarung

 

Termine werden vom Studio verbindlich vergeben. Sollte eine Absage bzw. ein Verschieben eines Termins vonnöten sein, sollte der Kunde dies rechtzeitig und sobald als möglich, spätestens aber 24h vor dem Termin, mitteilen.

Bei Verspätungen ab 15 Minuten zum Termin entfällt dieser gebührenpflichtig, eine Ausfallgebühr von 10,-€ ist zu entrichten.
Sollte der Termin nicht rechtzeitig oder gar nicht abgesagt werden, wird dem Kunden ein Verdienstausfall wie folgt in Rechnung gestellt:
Bei kurzfristiger Absage, weniger als 24h vorher 5,-€
Bei kurzfristiger Absage, weniger als 2 h vorher 10,-€
Bei Nichterscheinen ohne Absage 15,- €
Diese Gebühren verstehen sich als Vergütung für den entstandenen Verdienstausfall.
Bei wiederholten Verspätungen und Nicht-Absagen, werden keine Termine mehr an den Kunden vergeben und die Ausfallgebühr wird per Rechnung eingefordert.

Mit Vereinbarung eines Termines werden diese Konditionen anerkannt.


 

4. Preise

Die Preise für Dienstleistungen werden dem Kunden auf Wunsch bei telefonischer Terminvereinbarung mündlich oder bei Wahrnehmung des Termins in schriftlicher Form mitgeteilt. Die Preise sind außerdem unter www.pretty-nails-lohmar.de einsehbar.  Preiserhöhungen müssen mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten bekannt gegeben werden. Angebote sind nur in dem veröffentlichen Zeitraum gültig. Der Kunde muss direkt im Anschluss der Behandlung für die erbrachte Leistung bezahlen.

 

5. Persönliche Daten und Privatsphäre

Der Kunde versichert, alle persönlichen Daten und Informationen, die relevant für die professionelle Behandlung der geforderten Dienstleistung sind, an den Dienstleister weiterzugeben. Diese Daten werden auf der Kundenkarteikarte in schriftlicher, evtl. auch in elektronischer Form, gespeichert. Der Dienstleister verpflichtet sich, diese Daten nur für den Zweck der zu erbringenden Dienstleistung unter Berücksichtigung der Datenschutzklauseln einzusetzen und die Daten nicht an Dritte oder außen stehende Personen weiterzugeben ohne schriftliche Einwilligung des Kunden.

 

6 Vertraulichkeit

Der Dienstleister ist verpflichtet, alle Informationen, die während der Behandlung oder dem Service besprochen wurden, geheim zu halten und vertraulich zu behandeln. Informationen werden als vertraulich eingestuft, wenn der Kunde dies zum Ausdruck bringt, bzw. wenn dies aus dem Inhalt der Informationen zu folgern ist. Die Vertraulichkeit wird außer Kraft gesetzt, wenn dies von Rechtswegen entschieden wird und der Dienstleister von der Vertraulichkeitsklausel entbunden wird.

 

7. Haftung

Der Dienstleister kann keine Haftung übernehmen, wenn der Kunde durch eine Dienstleistung zu Schaden kommt, die auf vom Kunden gelieferten Informationen beruht und sich diese als unzureichend herausstellen. Dies bezieht sich vor allen Dingen, aber nicht ausschließlich, auf physische Bedingungen, medizinische oder medikamentöse Vorraussetzungen oder beruflichen und/oder privaten Aktivitäten des Kunden.

Der Dienstleister haftet nur für Schäden, die grob fahrlässig oder vorsätzlich von ihm verursacht werden, es sei denn, es betrifft zugesicherte Eigenschaften. Für Folgeschäden haftet der Dienstleister nicht. Für den Dienstleister nicht vorhersehbare oder im Verantwortungsbereich des Kunden liegende Schäden haftet der Dienstleister nicht.

Während der Serviceleistung kann es mitunter in wenigen Einzelfällen durch Feile oder Fräser zu Haut- oder Nagelabschürfungen kommen. Das Risiko hierfür trägt der Kunde und befreit den Dienstleister diesbezüglich von jeder Haftung. Der Kunde hat direkt nach der Serviceleistung Mängel/Unzufriedenheiten direkt mitzuteilen, bevor er das Nagelstudio verlässt, damit diese von dem Dienstleister beseitigt werden können.

Im Zuge einer Modellage kann es in einigen Ausnahmefällen bei sehr empfindlichen Nägeln zu einem leichten Druck oder leichtem Druckschmerz an den Nägeln kommen. In der Regel legt sich dies in ein paar Tagen, wenn die Nägel sich beruhigen. Eine Rückerstattung des Geldes wegen Druck oder Druckschmerz oder anderer Mängeln an den Nägeln wird hiermit ausgeschlossen. Bei Reklamationen erhält der Kunde daher eine kostenlose Ausbesserung der Mängel, die sich den anatomischen Gegebenheiten anpasst. Der Dienstleister kann dem Kunden zu diesem Zwecke drei Termine zur Auswahl anbieten, wofür der Kunde sich kurzfristig für einen Termin entscheiden muss. Die kostenlose Entfernung einer von dem Dienstleister neu angelegten Nagelmodellage ist ausgeschlossen.

 

8. Garantie

Auf den vom Dienstleister geleisteten Service erhält der Kunde eine Garantie von 5 Tagen.

Diese Garantie verfällt wenn:

Der Kunde die Modellage von einem Dritten (z.B. anderen Nagelstudio oder Nail Designer) behandeln, auffüllen oder entfernen lässt, oder

der Kunde ohne Gebrauch von Handschuhen mit Chemikalien in Berührung kommt oder damit arbeitet, oder

der Kunde die Modellage unsachgemäß entfernt, oder

der Kunde andere als die vom Dienstleister empfohlenen Produkte verwendet, um die Modellage zu pflegen, oder

der Kunde nicht die in den Pflegehinweisen empfohlene Pflege durchführt, oder

der Kunde den Hinweis in Notfällen unverzüglich Hilfe in Anspruch zu nehmen nicht nachkommt, oder

der Kunde die Produkte nicht unter Einhaltung der Gebrauchshinweise anwendet, oder

der Kunde erkennbar häufig an seinen Nägeln oder der Nagelhaut kaut oder zupft, drückt oder anderweitige Manipulationen vornimmt oder die Modellage durch äußere Einflüsse beschädigt wurde (z.B. Finger eingeklemmt, verkratzte Oberfläche o.ä.)

 

9. Beschwerden und Reklamation

Sollte der Kunde eine Beschwerde oder eine Reklamation über den Service, bzw. das gekaufte Produkt haben, so muss dies schnellstmöglich, bei Erkennen des Reklamationsgrundes, spätestens jedoch 5 Tage nach der erfolgten Behandlung, dem Dienstleister gemeldet werden. Der Dienstleister wird nach Möglichkeit innerhalb der darauf folgenden 5 Arbeitstagen, spätestens jedoch beim nächsten regulären Termin, eine akzeptable Lösung unterbreiten, um die Reklamation auszuräumen. Ist eine Reklamation berechtigt, muss der Dienstleister die reklamierte Arbeit ohne zusätzliche Zahlung, erneut leisten, bzw. das reklamierte Produkt ersetzen. Sollte die Reklamation nicht zur Zufriedenheit des Kunden bereinigt werden, kann dies auch von einer Schiedsstelle oder einem Gericht entschieden werden.

 

10. Beschädigung und Diebstahl

Der Dienstleister hat das Recht, für alle vom Kunden verursachten Schäden eine Wiedergutmachung zu fordern.

 

11. Salvatorische Klausel

Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages/AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, so wird dadurch die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung möglichst nahe kommen, die die Vertragsparteien mit der unwirksamen beziehungsweise undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Vertrag als lückenhaft erweist.

 

12. Gerichtsstand

Für die gerichtliche Klärung von Unstimmigkeiten ist der Gerichtsstand Siegburg.

 

13. Altersbeschränkung

Künstliche Fingernägel werden erst ab 18 Jahren erstellt. Jugendliche ab 16 Jahren können im Beisein eines Erziehungsberechtigten und unter Aufklärung der Risiken behandelt werden, nach Erteilung einer schriftlichen Einverständniserklärung.